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Schon das Einstellungsgespräch sei seltsam verlaufen: „Frau Hinz erklärte mir, eigentlich brauche sie mich gar nicht, stelle mich über Bedarf ein, aber wolle es einmal mit mir versuchen.“ Das habe ihn verwundert.

„Aber ich war Mitte 20, noch Student, hochmotiviert und fand es natürlich toll, überhaupt im Bundestag arbeiten zu dürfen.“ Skandal Schnell sei dann klar gewesen, warum Hinz so freigiebig bei der Stellenvergabe vorging.

Petra Hinz und ihr rüdes Büro-Regiment – ein Thema, das wegen der Lebenslauf-Lüge in die zweite Reihe rutschte, das aber am Anfang stand einer Kette von Enthüllungen über ihre Person.

Nach den zunächst anonymen Briefen ehemaliger Mitarbeiter, nach dem Bericht, dass die SPD-Bundestagsabgeordnete schon vor Jahren zu einem Gespräch über die Mobbing-Vorwürfe gebeten worden war, tritt nun erstmals ein früherer Mitarbeiter offen und mit vollem Namen auf.

„Sie war sehr unzufrieden, sagte mir aber nicht warum.“ Als junger Mitarbeiter habe er zunächst an sein eigenes Unvermögen geglaubt und sich gefragt: „Was kann ich verbessern“.

Aber: „Mir wurde schnell klar: Den anderen ging es nicht anders.“ Fall Hinz Die Endphase der Zusammenarbeit beschreibt Norman Kirsten so: „Eines Morgens sagte sie mir unvermittelt, ich sei zu spät ins Büro gekommen, was definitiv nicht stimmte.

„Von Anfang an ist mir dieses ungeheuer angespannte Klima aufgefallen“, schildert Kirsten.

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